Archiv der Kategorie: Offene Jugendarbeit

U18 Wahl für Kinder und Jugendliche

Die katholischen Jugendzentren in Nettetal möchten sich im Rahmen politischer Bildung engagieren und die nun bald anstehende Bundestagswahl zum Anlass nehmen, um Kinder und Jugendliche für Demokratie und Mitbestimmung zu interessieren.

Bundesweit wird hierzu eine Wahlmöglichkeit für Kinder und Jugendliche im Vorfeld der Bundestagswahl angeboten: die U18-Wahl am 15. September 2017.

Das Jugendzentrum OASE in Nettetal-Breyell steht für diese U18-Wahl als Wahllokal zur Verfügung und abends findet eine Wahlparty im Jugendzentrum Arche statt.

Die Jugendlichen erwarten Informationen zu Parteien und den entsprechenden Kandidaten aus dem Kreis Viersen, sowie eine realistische Wahlsituation, bei der sie ihre Stimmen abgeben können. Die Ergebnisse werden im Anschluss ausgezählt und bundesweit erhoben und veröffentlicht. Jugendliche, die im Jugendzentrum OASE gewählt haben, erhalten freien Eintritt bei der Wahlparty im Jugendzentrum Arche.

Hier nun die kompakten Informationen zu den Veranstaltungen am 15.09.2017:

  1. Wahllokal im Jugendzentrum OASE, Am Kastell 5 in Nettetal-Breyell,

geöffnet von 11 bis 18 Uhr

  1. Wahlparty im Jugendzentrum Arche, An St. Sebastian 37 in Nettetal-Lobberich,

geöffnet von 18 bis 22 Uhr, Eintritt frei für OASE-Wähler, ansonsten Eintritt 3,- Euro

Mit freundlichen Grüßen

Dirk Engels, Stephan Pläp, Miriam Schatten, Marie-Luise Hellekamps,
Simon Henkes und Eva Cappel
(Jugendarbeiter des Kath. Kirchengemeindeverbands Nettetal)

P.S.: Nähere Informationen zur U18-Wahl unter www.u18.org

Das Schulprojekt in der OASE, der Arche und im Jugendheim Hinsbeck – Es ist vollbracht!!!

Die Anspannung fällt so langsam von den Mitarbeitern der Offenen Jugendarbeit ab. Die vier Schulabgängerklassen der Gemeinschaftshauptschule Kaldenkirchen haben das Schulprojekt der Jugendzentren und der Streetwork des Kirchengemeindeverbands durchlaufen. In allen Einrichtungen war mindestens eine Klasse für zwei Seminartage vor Ort und hat sich mit den gewählten Themen, die von den Jugendarbeitern methodisch ansprechend präsentiert wurden, intensiv auseinandergesetzt. “Alles war gut!” war die Resonanz, die die Schüler am häufigsten äußerten, aber das reichte den Seminarleitern nicht. Sie wollten eine konkrete Rückmeldung zu den Themen wie Gewalt, Sucht, Medien, Ich und meine Zukunft oder Liebe – Freundschaft – Sexualität erhalten und auch etwas darüber hören, wie die Methoden, das Mittagessen, die Seminarleiter selbst, die Räumlichkeiten und einiges mehr bei den Schülern ankamen. Ein paar Kleinigkeiten könnten verbessert werden, aber die Zufriedenheit war sehr hoch, auch bei den begleitenden Klassenlehrern. “Die Effekte werden wir wahrscheinlich erst später spüren” war deren Meinung. “Schade, dass wir das nicht schon früher gemacht haben” äußerten die Schüler, dann hätte man noch länger etwas von den Erkenntnissen und den Gemeinschaftserlebnissen gehabt, denn jetzt haben die Schüler nur noch sehr wenig Zeit zusammen im Klassenverbund. In zukünftige Planungen werden diese Hinweise in jedem Fall einbezogen. Durch die Erprobung innerhalb dieses Pilotprojekts ist nun sicher, dass diese Form der Zusammenarbeit von Offener Jugendarbeit und Schule ein tragfähiges und zukunftsweisendes Konzept ist, das zur Nachahmung und Fortführung empfohlen werden kann. Das Bistum Aachen wird in seiner Konzeptionierung der schulbezogenen Jugendarbeit auf diese Auswertung zurückgreifen.
Eva Cappel

(päd. Fachkraft des KGV im Jugendheim Hinsbeck und im Jugendzentrum OASE)